Hauskapelle

Das Robert-Schuman-Haus verfügt über eine modern gestaltete Kapelle zur Stille und Besinnung, für Andachten, Taufen und Hochzeiten.

Der Vorraum: Durchs Wasser ins Gelobte Land.
Das Wasserbecken, gerahmt von Kettenpfahl und Osterkerze,  erinnert an Gottes Befreiungstat am Schilfmeer und an die Taufe. Eingetaucht in Leben, Tod und Auferstehung Jesu bist Du zu einer neuen Schöpfung geworden, hast Christus (als Gewand) angelegt. (Gal 3,27).

Der Hauptraum
Ein Weg durchzieht die Längsarchitektur des Raumes. Leben und Glaube haben Wegcharakter, mit Umwegen und Irrwegen. Auch die Kirche hat als Pilgerndes Gottesvolk Wegcharakter. Sie setzt darauf, dass Gott mitgeht, auch in Wüsten-Zeiten.
Auf dem Weg der Altar, Ort dankbaren Vergegenwärtigung der Treue Gottes und der Stärkung durch Den, der sich im Zeichen des Brotes selbst gibt. Wegzehrung für manch schweren Weg. Der Tabernakel stand einmal ganz in der Nähe des Altars.
Auf dem Weg auch das Lesepult, Ort der Verkündigung. „Dein Wort ist meinem Fuß eine Leuchte, ein Licht für meine Pfade“. (Ps 119,105)
Der Priestersitz hinten sorgt dafür, dass Priester und Gottesdienstteilnehmer in die gleiche Richtung schauen. Keiner sitzt dem anderen im Weg. Keiner darf zurückbleiben.

Vorne rechts und links, der Dornbuschleuchter
„Ich bin der ich- bin- da“ (Ex 3,14) und eine Marienikone, die zum Gebet einlädt.

Chorraum
Der Weg durchzieht die Kapelle bis zur Stirnseite. Ziel ist der Durchbruch, die „Bresche“. Zeichen für Christus, den Durchbruch im Horizont der Geschichte, letzte Menschenmöglichkeit, auf die hin wir uns entfalten dürfen: offen für Gott und offen für den Menschen.
Eine blaue quadratische Glasscheibe lenkt den Blick auf das Ziel hin.